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Was ist ein Lipödem?

Lipödem: Ursachen, Symptome und Behandlungen

Was ist Lipödem?

Lipödem bedeutet wörtlich „Fettschwellung“. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung des Fettgewebes. Sie tritt fast ausschließlich bei Frauen auf. Lipödem ist eine ungleichmäßige Verteilung von Fett über den Körper. Die Anomalie tritt hauptsächlich am Unterkörper auf, aber auch die Arme können betroffen sein. Patienten mit Lipödem haben viele Schmerzen, aber auch andere Beschwerden wie psychische Probleme, Müdigkeit, leichte Blutergüsse bei Berührung der Haut und schnelle Überlastung des Körpers.

Die Erkrankung führt zu erhöhtem Gesundheitsverbrauch und regelmäßig zu Arbeitsunfähigkeit und sozialer Isolation. Dies liegt unter anderem an einem negativen Selbstbild, Bewegungseinschränkungen und Schmerzbeschwerden. Die Lebensqualität kann daher stark eingeschränkt sein.

 

Was sind die Symptome eines Lipödems?

Das Lipödem wird meist am Ende der Pubertät sichtbar. Sie manifestiert sich vor allem an den Unterschenkeln, Hüften, Oberschenkeln, Knieinnenseiten und den Armen. Auffällig ist das Fehlen von Schwellungen an Handrücken und Fuß. Dies ist bei Lymphödemen und venösen Ödemen vorhanden. Beim Lipödem fühlt sich die Haut in den ersten Jahren weich an. Im Laufe der Zeit, insbesondere bei Übergewicht, kommt es zu Veränderungen des Unterhautfettgewebes. Die Haut wird steifer und unregelmäßiger. Dies kann zu Schwellungen durch Flüssigkeit führen. Anders als bei anderen Ödemformen können beim Lipödem keine Dellen in die Haut gedrückt werden. Ein Lipödem kann kleine Grübchen an den Oberschenkeln verursachen, die im Volksmund als „Orangenhaut“ oder „Zellulitis“ bezeichnet werden. Durch eine erhöhte Anfälligkeit der Kapillaren im Fettgewebe kann es schneller zu Blutergüssen kommen. Ein Kältegefühl, besonders in den Unterschenkeln, ist eine weitere häufige Beschwerde.

Besteht das Lipödem über einen längeren Zeitraum, treten häufig zusätzliche Beschwerden auf. Nur durch körperliche Anstrengung, Bewegung, Bewegung und eine gute Ernährung kann ein Patient versuchen, diesen zusätzlichen Beschwerden vorzubeugen oder sie einzuschränken. Die Tumeszenz-Liposkulptur ist die einzig richtige chirurgische Behandlung des Lipödems.

 

Wie entsteht ein Lipödem?

Die Ursache des Lipödems ist unbekannt. Erbliche Faktoren spielen oft eine Rolle. Neben der abnormalen Fettverteilung gibt es Hinweise darauf, dass neben einem verminderten Abfluss von Gewebsflüssigkeit (Lymphe) auch eine Erschlaffung des Bindegewebes vorliegen kann. Dadurch kann sich im Laufe der Zeit eine Kombination aus Lipödem und Lymphödem entwickeln. Dies nennt man Lipolymphödem. Auch das Lipödem zeigt oft eine Schwäche des Haltungs- und Bewegungsapparates. Die Bänder (Knöchel, Füße, Knie) sind besonders schwach. Physiotherapeutische Untersuchungen zeigen oft eine verminderte Muskelkraft, schwache Gelenke und Stützgewebe. Manchmal leidet ein Patient an hängenden Füßen. Faktoren, die das Lipödem negativ beeinflussen, sind:

  • Veranlagung zu Übergewicht/Adipositas
  • Übermäßige Kalorienaufnahme („falsche Ernährung“)
  • Hormonelle Faktoren
  • Langes Sitzen oder Stehen
  • Zu wenig Muskelarbeit
  • Wärme
  • Vorhandensein eines Lymphödems/venösen Ödems
  • Verändertes Selbstbild

 

Wie wird ein Lipödem behandelt?

Glücklicherweise gibt es eine gute Behandlung für Lymphödeme.

Welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist und wie lange eine Behandlung dauert, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Alle Informationen dazu erhalten Sie in dem für Sie erstellten Behandlungsplan.

Die Behandlung kann aus den folgenden Komponenten bestehen.

 

Manuelle Lymphdrainage

Ihr Hauttherapeut setzt einen Dehnungsreiz, indem er eine sanfte, pumpende Bewegung auf der Haut ausführt. Dadurch wird die Flüssigkeitsaufnahme der Lymphgefäße angeregt und die Aufnahme und Ableitung der angestauten Gewebeflüssigkeit gesteigert.

 

Ambulante Kompressionstherapie

Eine Kombination aus Verband und Bewegung sorgt für eine bessere Aufnahme und Ableitung von Gewebeflüssigkeit.

 

Lymphpresse

Speziell für schwerere Fälle von Lymphödemen gibt es ein Gerät mit Arm- oder Beinmanschetten, das aus verschiedenen Fächern besteht. Dadurch kann der Druck kontrolliert ausgeübt werden.

 

Therapeutischer Arm- oder Beinstrumpf

Die Behandlung wird in der Regel mit einem speziell angepassten elastischen Arm- oder Beinstrumpf abgeschlossen. Dieser Arm- oder Beinstrumpf sorgt dafür, dass das Behandlungsergebnis erhalten bleibt.

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